Tierische Pflegestelle                                                                 Mitglied im
                            
           Diese Pflegestelle arbeitet ehrenamtlich für Tierschutzvereine                                                                                           
Die Vermittlung der Tiere, die auf diesen Seiten vorgestellt werden, erfolgt ausschließlich gegen Schutzgebühr und Schutzvertrag durch den bei jedem Tier vermerkten Tierschutzverein!

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 Weiterhin ganz dringend Pflegestellen gesucht!

Immer auf der Suche nach Futter, dazu schutzlos und hungrig... das ist das Leben der ungewollten Fellgesichter...

So viele Hunde und Katzen haben kein schützendes Dach über ihren Köpfen, von warmen Decken im Winter, schützenden und Schatten spendenden Unterschlüpfen im Sommer oder Schlafkörbchen für ihre müden und ausgezehrten, hungrigen kleinen Körper ganz zu schweigen. Die in der Vergangenheit schon ungewollten und ungeliebten 4-Beiner, um die sich niemand kümmern will, finden derzeit kaum Schutz vor dem ständigen Wechsel des Wetters und in der Regel ist auch kein Futter in gefahrloser Nähe. Dies gilt für Hunde und Katzen in Deutschland genauso wie für alle anderen Tiere im Ausland. Aber der Tierschutz sieht nicht weg und sucht immer wieder tierliebe Menschen, die den Tierschutz aktiv unterstützen möchten! Am Ende dieser Seite finden Sie Adressen, wo Sie sich als Pflegestelle bewerben können. Nehmen Sie sich zuvor aber bitte noch einen Augenblick Zeit, um auch den folgenden Text zu lesen, damit Sie zumindest im Groben und Ganzen eine Vorstellung davon bekommen, was Sie als Pflegestelle erwarten wird.
Gesucht werden ganz dringend Menschen, die es sich zutrauen Kitten oder Hundewelpen mit ihren Müttern (manchmal auch ohne die Muttertiere) bis zu ihrer Vermittlung aufzunehmen, liebevoll und mit Familienanschluss groß zu ziehen. Den Kleinsten müssen Sie unter Umständen sogar alle paar Stunden die Flasche gegeben werden, je nachdem was den Muttertieren in den ersten Tagen nach der Geburt zugestoßen ist. Oft haben die Muttertiere zu wenig Milch, um ihre Babys ohne Hilfe aufzuziehen. Bis die Kleinen groß genug sind, um feste Nahrung zu sich zu nehmen, ist das ein zeitintensiver "Job", aber die Kleinen gesund aufwachsen zu sehen und verfolgen zu können, wie sie sich in Ihrer Obhut entwickeln, macht so viel Freude und die Tiere danken Ihnen Ihre Fürsorge mit großer Anhänglichkeit. Sie sind einfach wunderbare Gesellschafter, die immer ein offenes Ohr für Sie haben und dankbar jede Streicheleinheit genießen. Und das Gefühl, ihnen eine Chance zur Vermittlung in eine passende Familie ermöglicht zu haben entschädigt ganz sicher auch für die ein oder andere schlaflose Nacht, die Sie vielleicht damit verbringen, Fläschchen zu geben, kleine Bäuche zu massieren oder kranke Tiere zu pflegen. 
Aber es sind natürlich nicht nur Winzlinge, für die Pflegestellen gesucht werden, sondern auch erwachsene Hunde und Katzen brauchen dringend eine vorübergehende Bleibe mit einem gemütlichen Körbchen an einem warmen Platz, regelmäßigem Futter und Ihre Fürsorge. Manchmal sind es chronisch kranke Tiere oder in der Vergangenheit misshandelte Tiere, die aufgrund ihrer schrecklichen Erfahrungen scheu und in sich zurückgezogen sind.
Aus eigener Erfahrung mit meinem "Panik-Paketchen"
Punto (Jagdhund-Mix) kann ich aus vollster Überzeugung sagen, dass es nichts Schöneres gibt als zu sehen, wenn das Tier beginnt, Ihnen sein Vertrauen zu schenken. Manchmal dauert das sehr lange und Sie brauchen viel Geduld und Zeit, bis Sie den ersten Erfolg für sich verbuchen können. Bei Punto und mir hat das fast 3 Monate gedauert, bis er sich in meiner Gegenwart entspannen konnte und er sich gaaaanz vorsichtig über meine Anwesenheit freuen konnte. Das ist natürlich eine lange Zeit, zumal wir ein sehr intensives Zusammenleben hatten und haben, denn ich muss ihn nie alleine lassen. Aber es ist eine Arbeit, die sich in jeder Hinsicht lohnt und mich hin und wieder auch zu dicken Freuden-Tränen rührt, wenn ich beobachten kann, wie sich diese Tiere ganz langsam in meiner Nähe entspannen können und beginnen, mir ihr von den Menschen in der Vergangenheit zerstörtes Vertrauen langsam zu schenken! 

Worüber Sie sich im klaren sein müssen, wenn Sie Pflegestelle werden möchten:
Im Tierschutz wird man ständig mit den unterschiedlichsten Tieren und deren Schicksalen konfrontiert. Manche Tiere sind ganz unproblematisch und auch gut mit anderen Tieren zu vergesellschaften. Oft bestehen für diese Tiere keine weiteren Vermittlungsschwierigkeiten und das Tierheim/ der Tierschutzverein kann seiner Aufgabe, Unterbringung auf Zeit für herrenlose und abgegebene Tier zu sein, ohne Schwierigkeiten nachkommen.
Aber es gibt auch immer wieder Einzelfälle, bei denen die Unterbringung im Tierheim alles andere als einfach ist. Alte Tiere, die in ihrem bisherigen Leben vielleicht sehr viel Zuwendung erfahren haben, nun aber wegen einer Krankheit oder gar dem Todesfall von Frauchen oder Herrchen abgegeben wurden, weil sich niemand mehr verantwortlich für die treuen Seelen fühlt, geben sich bei der leider erforderlichen Zwingerhaltung förmlich selber auf. Sensible, scheue bis hin zu  panische Tiere, die das Vertrauen in den Menschen verloren haben, reagieren zum Teil ganz ähnlich. Sie ziehen sich in sich zurück und gehen in die totale Verweigerung.  Kranke Tiere, die für die Zeit der Genesung dem durch das Tierheim bedingten Stress nicht ausgesetzt werden können und/oder sollen, müssen eine vorübergehende Privatpflege bekommen. Chronisch kranke Tiere müssen unter Umständen von anderen Tieren getrennt werden wegen einer bestehenden Ansteckungsgefahr (z. B. Leukose–Positive Katzen oder FIV-Positive Katzen).
Manchmal gibt es auch Tiere mit sehr großen Vermittlungsschwierigkeiten durch Verhaltensauffälligkeiten, z. B. sehr dominante oder aggressive Hunde und/oder Katzen, die sich überhaupt nicht in die Gruppe einfinden können. Und obwohl es tierliebe Menschen gibt, die regelmäßig mit den Hunden aus dem Tierheim Gassi gehen und/oder die Katzen bespaßen und beschmusen, reicht das manchmal einfach trotzdem nicht aus, um die Tiere in ein neues seelischen Gleichgewicht zu bringen, bis sie eine liebevolle und verständnisvolle neue Familie finden. Für all diese Tiere, gleich aus welchem Grund sie zu einem „Notfellchen“ geworden sind, sucht der Tierschutz immer wieder private Pflegestellen.
Katzen- und Hundewelpen, die alleine noch gar nicht überlebensfähig sind, werden zum Teil mutterlos in den Tierheimen abgegeben. Diese Winzlinge müssen alle 2 – 4 Stunden mit Ersatzmilch und Fläschchen aufgezogen werden - auch nachts. Diese pflege- und zeitintensive Aufzucht ist in den Tierheimen trotz aller Bemühungen nicht zu leisten und muss daher von Privatpersonen übernommen werden. Auch Mutterkatzen mit ihrem Kittenwurf sind in einer Pflegestelle bis zur Vermittlung am besten aufgehoben. Die Tierheime platzen in der Zeit der Kittenschwemme jedes Jahr erneut aus allen Nähten und nur eine private Pflegestelle kann diesen erkundungsfreudigen Fellgesichtern und ihrer Mutter genügend Ruhe bieten und die nötige Zuwendung schenken. Oft handelt es sich um zuvor wildlebende Mutterkatzen, die in menschlicher Obhut entsprechend scheu bis ängstlich, zuweilen auch hin bis zu angst-aggressiv reagieren. Für die Kitten dieser Katzenmütter ist es erst recht besonders wichtig, dass sie  eine positive Prägung auf den Menschen erfahren, um ihre späteren Vermittlungschancen zu erhöhen sobald sie alt genug sind, dass sie von ihrer Mutter getrennt werden können.
Pflegestelle zu sein, bedeutet also viel mehr, als "nur eine nette Zeit mit einem Tier zu haben". Wenn Sie Pflegestelle werden möchten, so überlegen Sie sich bitte im Vorfeld ganz genau, ob Sie seelisch so stabil sind, dass Sie mit eventuellen Krankheiten eines Tieres sowie der Pflege, unter Umständen mit vorübergehender Unsauberkeit im Haus, Verhaltensauffälligkeiten oder anderen Handicaps wirklich umgehen können. Idealerweise haben Sie schon einige persönliche Erfahrungen mit anderen Artgenossen gemacht, für die Sie Pflegestelle werden möchten. Pflegestelle zu sein bedeutet auch, körperlich und psychisch belastbar zu sein und Sie brauchen ein hohes Maß an Zeit, Liebe und Verständnis für das Tier. Geduld ist ebenfalls eine ganz wichtige Grundvoraussetzung, denn besonders die scheuen und ängstlichen Tiere werden Ihnen hiervon viel abverlangen auf ihrem Weg, wieder Vertrauen fassen zu können.

Wenn Sie diese Punkte für sich alle mit "JA" beantworten können und weiterhin daran interessiert sind, den Tierschutz unterstützen zu wollen, indem Sie sich als Pflegestelle bewerben, dann schreiben Sie entweder eine Mail mit den wichtigsten Eckdaten zu Ihnen (Name und Postanschrift; Telefon; Emailadresse; Alter; Erfahrung mit der Pflege von Hunden/ Katzen; haben Sie eigene Haustiere - wenn ja, welche?; arbeiten Sie Vollzeit, Teilzeit oder sind Sie Hausfrau/ Hausmann - hierbei geht es ausschließlich um die Information, wie pflegeintensiv ein Pflegetier bei Ihnen sein dürfte; ist Ihre Familie/ Ihr Lebenspartner mit der Entscheidung, Pflegestelle werden zu wollen, einverstanden?; leben Sie in einem Haus/ einer Wohnung mit/ohne Balkon, Terrasse, Garten; möchten Sie Pflegestelle für Hunde, Katzen oder evtl. sogar für beides werden?) an info@tierische-pflegestelle.de (ich leite Ihre Mail dann entsprechend weiter)  oder Sie wenden sich direkt an die jeweiligen Ansprechpartnerinnen der nachfolgend aufgeführten Tierschutzvereine:

Katzenpflegestellen:

Im Raum Bonn:
gesucht werden im Bonner Raum Pflegestellen für Kitten (mit und/oder ohne Muttertier) von:
Albert Schweitzer Tierheim Bonn
(www.tierheimbonn.de), Ansprechpartnerin: Sabine Reuter  oder telefonisch: 0228 - 636995

gesucht werden im Bonner Raum Pflegestellen für erwachsene Katzen von:
Albert Schweitzer Tierheim Bonn
(www.tierheimbonn.de), Ansprechpartnerin: Sabine Reuter  oder telefonisch: 0228 - 636995

gesucht werden im Bonner Raum Pflegestellen für chronisch erkrankte Katzen oder Katzen mit einem Handicap von:
Albert Schweitzer Tierheim Bonn
(www.tierheimbonn.de), Ansprechpartnerin: Sabine Reuter  oder telefonisch: 0228 - 636995

 

Bundesweit:
gesucht werden bundesweit Pflegestellen für Kitten (mit und/oder ohne Muttertier) von:
proTier e.V.
(www.protier-ev.de), Ansprechpartnerin: Karin Faulstroh oder telefonisch: 02137 - 14027

gesucht werden bundesweit Pflegestellen für erwachsene Katzen von:
proTier e.V.
(www.protier-ev.de), Ansprechpartnerin: Karin Faulstroh oder telefonisch: 02137 - 14027

gesucht werden bundesweit Pflegestellen für chronisch erkrankte Katzen oder Katzen mit einem Handicap von:
proTier e.V.
(www.protier-ev.de), Ansprechpartnerin: Karin Faulstroh oder telefonisch: 02137 - 14027

Hundepflegestellen:

Bundesweit:
gesucht werden bundesweit Pflegestellen für Hundewelpen (mit und/oder ohne Muttertier) 

proTier e.V.
(www.protier-ev.de), Ansprechpartnerin: Anita Vohsen oder telefonisch: 022
36 - 32 89 981

gesucht werden bundesweit Pflegestellen für erwachsene Hunde  
proTier e.V.
(www.protier-ev.de), Ansprechpartnerin: Anita Vohsen oder telefonisch: 022
36 - 32 89 981

gesucht werden bundesweit Pflegestellen für Hunde mit Handicap  
proTier e.V.
(www.protier-ev.de), Ansprechpartnerin: Anita Vohsen oder telefonisch: 022
36 - 32 89 981

Generell gilt:
Die Arbeit, die mit einer Pflegestelle verbunden ist, leisten Sie ehrenamtlich. Das bedeutet, Sie werden für Ihr persönliches Engagement von den Tierschutzvereinen nicht finanziell entlohnt. Inwieweit der Tierschutzverein die Futterkosten übernimmt, müssen Sie mit dem entsprechenden Tierschutzverein bitte persönlich besprechen. Tierarztkosten werden von den Tierschutzvereinen übernommen, sofern sie vorher mit dem Tierschutzverein abgesprochen wurden.

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